Klimawandel und Gerechtigkeit
Klimapolitik als Baustein einer gerechten Globalisierung und nachhaltigen Armutsbekämpfung
Leitung: Prof. Dr. Johannes Müller SJ und Prof. DDr. Johannes Wallacher
Der
Klimawandel mit seinen Folgen beherrscht seit einigen Monaten die
öffentliche Aufmerksamkeit. Gerade aus einer sozialethischen
Perspektive erscheint es dabei wichtig, nicht nur auf die Folgen für
die Industrieländer zu achten, sondern den Auswirkungen auf die
Entwicklungsländer und insbesondere die Armen vorrangige Aufmerksamkeit
zu schenken. Dies ist der Ausgangspunkt des Projekts »Klimawandel und
Gerechtigkeit:
Klimapolitik als Baustein einer gerechten und nachhaltigen
Globalisierung«, welches das Institut für Gesellschaftspolitik an der
Hochschule für Philosophie seit Sommer 2007 für drei Jahre gemeinsam
mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
wissenschaftlich bearbeitet. Auftraggeber sind das Bischöfliche
Hilfswerk Misereor und die Münchener Rück Stiftung »Vom Wissen zum
Handeln«. Die Kooperation dieser vier Akteure ist ein Ausdruck dafür,
dass neue gesellschaftliche Allianzen möglich sind, die – ungeachtet ihres
unterschiedlichen Hintergrunds – die Perspektive der Armen im Blick
haben. Ziel des Projektes ist es, die Auswirkungen des Klimawandels auf
ärmste Länder, Regionen und Menschen zu untersuchen und nach sinnvollen
politischen Handlungsoptionen zu fragen. Die ethische Reflexion über
Gerechtigkeit in diesem Kontext und die sozialwissenschaftliche
Perspektive auf die Frage der Armut sind die beiden
Kernforschungsgebiete des IGP in diesem Projekt.
Seitens des Instituts
für Gesellschaftspolitik arbeiten momentan Prof.
Dr. J. Müller, Prof. DDr. J. Wallacher, Dr. Michael Reder und M.
Kowarsch M.A. an diesem Projekt mit.
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