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Rottendorf Projekt

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur

Leiter: Dr. Michael Reder

Das seit 1983 bestehende Forschungs- und Studienprojekt der Rottendorf-Stiftung an der Hochschule für Philosophie setzt sich mit aktuellen weltweiten Herausforderungen im Kontext der Globalisierung auseinander. Vor dem Hintergrund des weltweiten Wohlstandsgefälles zwischen Nord und Süd bzw. West und Ost sowie der zunehmenden Bedrohung der natürlichen Ressourcen stellt sich die Frage nach einer sozial und ökologisch verträglichen, nachhaltigen Entwicklung sowie nach einem Zivilisationsmodell, das individuelle Freiheit und weltweite Solidarität miteinander in Einklang bringt. Im Gespräch mit Sozial- und Naturwissenschaften, Philosophie und Theologie, auf der Grundlage einer ethischen und sozialphilosophischen Reflexion und unter besonderer Berücksichtigung kultureller und religiöser Wertvorstellungen will das Rottendorf-Projekt Strategien für mehr globale Solidarität erörtern und einen Beitrag zur Gestaltung einer »neuen Weltkultur« leisten. Neben der interdisziplinären sind dabei stets auch die interkulturelle und die globale Perspektive zu berücksichtigen.
Zu diesem Zweck bietet das Rottendorf-Projekt regelmäßig Lehrveranstaltungen im Rahmen eines eigenen Veranstaltungszyklus zu »Fremden Kulturen und Religionen« (mit Angebot eines Zertifikat-Erwerbs) sowie wissenschaftliche Kolloquien und einmal im Jahr ein zweitägiges interdisziplinäres Symposion, das in der Buchreihe »Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur« beim Kohlhammer-Verlag veröffentlicht wird.

Weitere Informationen unter www.hfph.mwn.de/einrichtungen/rottendorf.

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