Zielsetzung
Welche Ziele verfolgt das Institut für naturwissenschaftliche Grenzfragen zur Philosophie und Theologie?
Die modernen Naturwissenschaften als Teil der Gegenwartskultur verändern das Weltverständnis und die Welt selbst tiefgreifend. Sah sich der Mensch in einer statisch verstandenen Welt dazu berufen, die Schöpfung zu bewahren, so fällt ihm in einer evolutionär verstandenen Welt die Rolle des "Mit-Schöpfers" zu.
Ein intellektuell verantwortbares Wirklichkeitsverständnis kann dazu beitragen, den Einseitigkeiten eines szientistischen Weltverständnisses ebenso gegenzusteuern wie den Irrationalismen einer ökologisch-holistischen Naturverklärung.
Dementsprechend setzt sich das Institut für naturwissenschaftliche Grenzfragen zum Ziel,
zur Reflexion biologischer und physikalischer Befunde beizutragen,
naturwissenschaftliches Denken auf seine philosophischen Implikationen hin zu befragen,
transdisziplinäres Denken und fächerübergreifende Dialogfähigkeit - auch zwischen Kirche und Naturwissenschaft - zu fördern.
Fragen und Anregungen zur Arbeit des Instituts für naturwissenschaftliche Grenzfragen schicken Sie bitte an:
johannes.seidel@hfph.de
© Johannes Seidel SJ (20.12.2006)
