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Berchmanskolleg 1925 Professoren und Studenten

Vorlesung
Eröffnungsfeier
Berchmanskolleg 1925 Professoren und Studenten Vorlesung Eröffnungsfeier


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Gegründet wurde die Hochschule im Jahr 1925 durch den damaligen Provinzial (und späteren Kardinal) Augustin Bea. Von 1925 bis 1970 war ihr Sitz das »Berchmanskolleg« in Pullach bei München. Damals hatte sie fast ausschließlich die Funktion, Angehörige des Jesuitenordens aus aller Welt philosophisch auszubilden. 1971 wurde die Hochschule nach München in die Nähe der Universität verlegt. Seitdem ist sie geöffnet für alle Studierenden mit Hochschulreife, ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit.

Vorgeschichte

Der Jesuitenorden hat von seinem Ursprung an das Studium der Philosophie als unentbehrliche Grundlage der theologischen Ausbildung betrachtet und dementsprechend gefördert. Im süddeutschen Raum war seit der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zur Aufhebung des Ordens (1773) die Ingolstädter Universität, aus der die heutige Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgegangen ist, sein wichtigstes philosophisch-theologisches Studienzentrum. Schon 1549 kam Petrus Canisius mit zwei anderen Jesuiten nach Ingolstadt und las dort drei Jahre lang Theologie. Seit 1561 lehrten an der Ingolstädter Philosophischen Fakultät mit kurzer Unterbrechung regelmäßig Jesuiten. 1588 wurde die Philosophische Fakultät von Herzog Wilhelm V. ganz dem Orden übertragen. Von Ingolstadt aus hatte man 1573 in München ein eigenes philosophisches Studium auch für Jesuitenstudenten errichtet, das so als erster Vorläufer der heutigen Hochschule angesehen werden kann. Es kehrte allerdings wenige Jahre darauf nach Ingolstadt zurück, wo die Vorlesungen der Jesuiten denen an der Universität gleichgestellt waren. Die kraftvolle Entwicklung der Ordensstudien in Ingolstadt wurde durch die Aufhebung des Ordens im Jahre 1773 abrupt unterbrochen. Nach der Wiederherstellung der Gesellschaft Jesu 1814 waren die bekanntesten philosophischen Hochschulen des Ordens, die der HOCHSCHULE FÜR PHILOSOPHIE im Bereich der Oberdeutschen bzw. Deutschen Provinz vorausgingen: Freiburg in der Schweiz (1818-1847), Maria Laach (1863-1872) und ­ nach der Vertreibung aus Deutschland durch die Kulturkampfgesetze ­ Valkenburg in Holland (1894-1942).

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