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Klimawandel & Gerechtigkeit

Informationen zum Projekt "Klimawandel & Gerechtigkeit" (zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der Münchener Rück Stiftung und MISEREOR)

Abschlussstudie des Projekts »Klimawandel & Gerechtigkeit«

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Im September ist die Abschlussstudie des Projekts Klimawandel und Gerechtigkeit unter dem Titel »Global aber gerecht: Klimawandel bekämpfen, Entwicklung ermöglichen« im C.H. Beck Verlag erschienen (hier bei Amazon vorbestellbar). Das IGP hat zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im Auftrag von Misereor und der Münchener Rück Stiftung drei Jahre lang intensiv über das Verhältnis von Klimafolgen und Armut geforscht. Die detailreichen Analysen und politischen Schlussfolgerungen für einen Global Deal für Klima- und Entwicklungspolitik werden nun mit der Studie und zahlreichen Veranstaltungen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Erstpräsentation fand am Donnerstag, 16. September 2010, in Berlin statt. Dabei haben u.a. Sigmar Gabriel und Prof. H.-W. Sinn die Studie als wichtigen Beitrag für die Klima- und Entwicklungspolitik gewürdigt. Weitere Informationen zur Studie und den  Termine der übrigen öffentlichen Veranstaltungen finden Sie auf der Projekthomepage.

Das Projekt

Das Projekt »Klimawandel und Gerechtigkeit. Klimapolitik als Baustein einer gerechten Globalisierung und nachhaltigen Armutsbekämpfung« will Wechselwirkungen zwischen der Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels und der Bekämpfung weltweiter Armut analysieren. Ziel ist es, geeignete Strategien und Optionen einer globalen Klima- und Energiepolitik zu entwickeln, welche die nationalen und internationalen Bemühungen zur Armutsbekämpfung nicht gefährden, sondern möglichst unterstützen.

Aufgrund der komplexen Problemstellung geht es in diesem Projekt nicht einfach darum, eine Studie oder ein Buch zu erstellen. Es soll vor allem zu möglichst konkreten Empfehlungen und Handlungsoptionen gelangen, was den Dialog mit Vertretern anderer Länder und Kulturen voraussetzt. Zudem soll von Anfang an eine möglichst breite Öffentlichkeit dafür gewonnen werden, in einen breit angelegten Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, kirchlichen Akteuren, Zivilgesellschaft und Politik zu treten.

Projektpartner

Für dieses Projekt haben sich vier Partner zusammengetan, die sich von unterschiedlicher Perspektive dem Thema nähern. Auftraggeber des Projekts sind die Münchener Rück Stiftung (»Vom Wissen zum Handeln«) und das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR. Auftragnehmer sind das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Institut für Gesellschaftspolitik.

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Weitere Informationen zum Projekt

  • Projekthomepage mit ausführlichen Informationen zum Projekt und den beteiligten Partnern

Weitere Veröffentlichungen und Presseinfos

  • Dossier Welt-Sichten (Mai 2008) des Projekts zum Thema "Klimawandel und Armut" zum Downloaden auf deutsch und englisch.
  • Artikel von Prof. Johannes Müller "Klimawandel als ethische Herausforderung", in: Stimmen der Zeit 226 (2008) Heft 6, S. 391-405.
  • Einen Bericht über die Ludwigshafener Gespräche »Klimawandel, Armut und Gerechtigkeit«, die das Projekt gemeinsam mit dem Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen am 22./23.1.2009 veranstaltete können sie hier nachlesen.

Arbeitspapiere

Die Klimaforschung und insbesondere der IPCC sind in den letzten Monaten heftig in die Kritik der Medien gekommen. Wie verlässlich sind die IPCC-Berichte eigentlich noch? Der unbestreitbar große Einfluss der „Experten“ auf die Klimapolitik wirft zugleich grundsätzlichere Fragen auf über das Verhältnis von Wissenschaft und Politik. Zwei Working Papers zu dieser Thematik von Martin Kowarsch finden Sie hier und hier.

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