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Institut für Gesellschaftspolitik

Michael Hainz, Widerhaken der »Individualisierung«
Zusammenfassung:

Individualisierung, d.h. die Auf- und Ablösung industriegesellschaftlicher Lebensformen durch andere, in denen die einzelnen ihre Biographien unter sozialstaatlichen Rahmenbedingungen selbst herstellen müssen, ist zu einer Schlüsselkategorie soziologischer Gegenwartsdeutung geworden. Der weiten, auf intuitiver Plausibilität beruhenden Verbreitung des Individualisierungsthereoms stehen seine begrifflichen Unschärfen, seine theoretischen Ungeklärtheiten und Mängel sowie seine darstellungsmäßig und weltanschaulich bedingten Einseitigkeiten gegenüber. Diese Schattenseiten des Theorems werden im folgenden kritisch entfaltet. Damit soll ein Beitrag zu größerer Bedachtsamkeit bei der Verwendung des Individualisierungskonzepts und zu seiner theoretischen Fortentwicklung geleistet werden.

a) zum Text (als html Dokument, 67KB)
b) E-mail des Autors Michael Hainz: m.hainz@hfph.mwn.de



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Letzte Änderung: 17:17:02 21-Feb-2007

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