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Andreas Gösele, Endogene Präferenzen: Modelle
und wohlfahrtstheoretische Implikationen
Zusammenfassung:
Die Arbeit untersucht Modelle des Konsumentenverhaltens
bei endogener Präferenzen, hier interpretiert als die Abhängigkeit
der Präferenzen von Entscheidungen der Konsumenten selbst. In einem
ersten Teil wird anhand mehrerer Beispiele ein systematischer Überblick
über die verschiedenen Möglichkeiten der Modellierung gegeben.
Sowohl Modelle vorausschauender Konsumenten (Hahnel/Albert 1990, Becker/Murphy
1988, Stigler/Becker 1977) wie Modelle kurzsichtiger Konsumenten (Weizsäcker
1971) werden vorgestellt.
Im zweiten Teil der Arbeit werden mögliche
wohlfahrtstheoretische Konsequenzen endogener Präferenzen untersucht.
Sowohl Weizsäcker (1971) wie Hahnel/Albert (1990) haben aus ihren
Modellen solche Konsequenzen gezogen. Weizsäcker zahlt dafür
den Preis eines »sanften Paternalismus« und verläßt das Paradigma
rationaler Konsumentenentscheidungen. Hahnel und Albert gelingt es nur
zum Teil, die von ihnen vorgelegten Theoreme zu beweisen. Mit der Vorgabe
quadratischer Nutzenfunktionen gelingt es aber zumindest für diesen
Funktionstyp, einige weitere dieser Theoreme zu bestätigen.
Die originalen WP51 Dateien (archiviert als ZIP-Datei) oder eine
PDF-Fassung der gesamten Arbeit können Sie hier erhalten: (endopref.zip
220 kb), endo.pdf (666 kb).
Webseiten: © Copyright 2001-2006 Andreas Gösele
Letzte Änderung: 17:17:00 21-Feb-2007
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