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Neuerscheinungen

Cover: Philosophie d. 20. Jahrhds.

Ehlen, Peter / Haeffner, Gerd / Ricken, Friedo: Philosophie des 20. Jahrhunderts (3., völlig neu bearbeitete Auflage) 
Die vorliegende Darstellung will in zentrale Probleme und Methoden der Philosophie des 20. Jahrhunderts einführen. Die Anordnung des Bandes versucht, Diskussionszusammenhänge, die in einem gewissen Ausmaß immer zugleich Sach- oder Schulzusammenhänge sind, deutlich werden zu lassen. Der Band umfasst die Entwicklung der Phänomenologie von Husserl und Heidegger u. a. zu Gadamer, Levinas, Ricoeur und Derrida; die Dialogphilosophie; die Philosophie der Existenz (u. a. Berdjajew, Jaspers, Sartre, Simone Weil); die philosophische Anthropologie und Kulturphilosophie (u. a. Cassirer, Scheler, Gehlen, Arendt) sowie neue Formen der Metaphysik (u. a. Whitehead, Frank, Bloch). Das Kapitel über politische Philosophie führt über Max Weber, Horkheimer, Adorno, Habermas und Taylor zu Rawls. Schwerpunkte der Darstellung der angelsächsischen Philosophie sind der klassische amerikanische Pragmatismus, die Anfänge der Analytischen Philosophie (Frege, Moore, Russell), Wittgenstein, die Oxford-Philosophie, der Wiener Kreis und die neuere Realismus-Antirealismus-Debatte (Kripke, Putnam).
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Cover: Religion und die umstrittene ModerneCover: Religion und die umstrittene Moderne

Reder, Michael / Rugel, Matthias (Hrsg.): Religion und die umstrittene Moderne 
Religionen sind auf vielfältige, oft widersprüchliche Weise in öffentliche Diskurse und politische Prozesse zurückgekehrt. Sie spielen heute fast in allen Regionen und auch auf globaler Ebene eine wichtige Rolle. Andererseits sind religiöse Fundamentalismen oder die politische Instrumentalisierung von Religionen in Konflikten bedrohliche Phänomene, die sich weltweit ausbreiten. So ambivalent wie die Religionen ist auch die Moderne. Die klassische, westliche Moderne mit ihrer Orientierung an selbstverantwortlicher Gestaltung der Welt, Demokratie und Menschenrechten ist fragwürdig geworden: Desorientierung und globale soziale, ökonomische wie ökologische Ungleichgewichte gehen mit ihr einher. In der Suche nach dem eigenen Pfad der Moderne entstehen vielfältige Gegenbewegungen. Mit Beiträgen von: José Casanova, Hans Joas, Katajun Amirpur, Godehard Brüntrup, Bernhard Grom, Anne Koch, Berndt Ostendorf, Michael Reder, Heinrich Wilhelm Schäfer, Josef Schmidt, Rotraud Wielandt.
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Auferstehung - Unsterblichkeit

Brüntrup, Godehard / Rugel, Matthias / Schwartz, Maria (Hrsg.): Ein zentrales Thema des christlichen Glaubens wird in diesem Textbuch von führenden zeitgenössischen Philosophen und Philosophinnen beleuchtet. In systematischer Anordnung werden neben einigen deutschsprachigen „Klassikern“ und neuen Originaltexten auch einige der einflussreichsten Autoren der angelsächsischen Debatte in Übersetzung zugänglich gemacht. Auch diese von der analytischen Philosophie geprägten Texte wurden teilweise eigens für diesen Band geschrieben oder überarbeitet. Die Auseinandersetzungen im kontinentaleuropäischen protestantischen und katholischen Denken um Seele, Unsterblichkeit und leibliche Auferstehung in der Mitte des letzten Jahrhunderts werden hier auf lebendige und begrifflich präzise Weise weitergeführt. Die Religionsphilosophie und die Theologie werden am Reichtum der Argumente und Positionen nicht vorbeigehen können.
Mit Texten von Oscar Cullmann, Gisbert Greshake, Gerd Haeffner, Thomas Schärtl, Eleonore Stump, Peter van Inwagen, Dean Zimmerman, Alvin Plantinga, William Hasker, Lynne Baker, Hud Hudson und Godehard Brüntrup.
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Bordt: Was uns wichtig ist Cover

Bordt, Michael (Hrsg.): Was uns wichtig ist. Oder warum die Wahrheit zählt. Gespräche mit Jesuiten über Gerechtigkeit, Verantwortung und Spiritualität
Zwölf Jesuiten und Dozenten der Hochschule für Philosophie haben ein Buch geschrieben, in denen sie sich aus ihrer Sicht in allgemeinverständlicher Form den Fragen der Zeit stellen. Überzeugt davon, dass unsere Gesellschaft durch die Globalisierung, die Finanzkrise, aber auch die Aufdeckung der Missbrauchsfälle vor Herausforderungen steht, die wir so bisher nicht kannten, nehmen Sie in den Gesprächen Stellung zu Fragen wie: Was ist jetzt eigentlich wirklich wichtig für uns Menschen, individuell und als Teil eines Systems? Ist jetzt vor allem Sicherheit angesagt? Oder Gerechtigkeit? Und Verantwortung: Wer hat sie, wer nimmt sie an und kann sie mir jemand abnehmen? Bringt uns die Globalisierung zusammen oder führt sie zur Ausbeutung jedes Einzelnen? Was für eine Rolle spielt dabei die Religion?
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Keller: Philosophie der Freiheit

Keller, Albert: Philosophie der Freiheit 
Heute stellt sich aus vielen human- und naturwissenschaftlichen Forschungen die Frage, inwieweit wir Menschen bei allen uns bekannt werdenden Determinanten unseres Lebens noch einen Rest von persönlicher und individueller Freiheit haben. Welcher Entscheidungsspielraum bleibt uns wirklich noch, wenn wir unsere biologischen und sozialen ­Prägefaktoren sehen? Ist Freiheit also nur eine Spekulation von Theologie und Philosophie?
Professor Albert Keller SJ unternimmt es in dieser philosophischen Studie, die Grundstruktur der menschlichen Person und der individuellen Freiheit umfassend darzulegen. Er kann überzeugend zeigen, dass uns Menschen trotz dieser immer besser erforschten Determinanten ein gewisser Spielraum personaler Freiheit bleibt. Denn auch diese Determinanten bleiben offen und sind nie völlig eingrenzbar. Von dieser Freiheit Gebrauch machen zu können, das macht das Wesen der menschlichen Person aus, die heute vielfältig gefährdet erscheint. Als personale Wesen können wir uns auf die geheimnisvolle Wirklichkeit des göttlichen Schöpfers einlassen. Und wir können uns diese Wirklichkeit in analoger Weise mit personaler Struktur vorstellen, als Urbild unserer Person. Hier wird eine philosophische Anthropologie entworfen, auf der jede Form von Theologie und Gotteslehre wird aufbauen können. Ein in die Zukunft weisendes Buch. [Bestellung über den Verlag.]





Keller: Zeit, Tod, Ewigkeit

Keller, Albert: Zeit, Tod, Ewigkeit
Worauf läuft letzten Endes alles hinaus, wenn es um unser Leben geht? Es sind die Fragen nach einer christlichen Einstellung zur Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, und es sind die Fragen nach dem Tod und was danach folgt. Das Buch will Denkanstöße geben, die Aussagen sind klärend und erfrischend. Es braucht einigen Mut, sich diesen Fragen zu stellen, aber Mut und Hoffnung werden uns aus dem christlichen Glauben heraus angeboten.
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Seidel, Johannes: Schon Mensch oder noch nicht? Wann habe ich zu existieren begonnen? Mit der Geburt? Mit der "Empfängnis"? Oder noch davor? Wenige Fragen berühren unser Selbstverständnis so sehr wie diese. Diesen Fragen wird transdisziplinär theologisch-philosophisch-naturwissenschaftlich nachgegangen. Gezeigt wird, welcher Status dem Vorgeburtlichen in Geschichte und Gegenwart zugeschrieben wurde bzw. wird; Begriffe wie "biologisches Individuum", "Spezies" und "aktive Potenz" werden geklärt; sodann wird diskutiert, welche ontogenetischen Ereignisse als "Beginn" - sei es des Organismus, des Individuums, des Menschen oder der Person - taugen. [Buch bei Amazon.]





Brieskorn: Sozialphilosophie Cover

Brieskorn, Norbert: Sozialphilosophie. Eine Philosophie des gesellschaftlichen Lebens. Wie kann man Gesellschaft überhaupt erkennen und wie über sie sprechen? Mit diesen Fragen wird das Nachdenken über Gesellschaft eröffnet. Was Gesellschaft eigentlich ist, wird aus der Perspektive verschiedener Verstehensmodelle erläutert - vom aristotelisch-scholastischen bis hin zum Emergenz-Modell. Zu unterscheiden sind bei aller Untrennbarkeit die Gesellschaft "von Natur" und die von Menschen zu stiftende Gesellschaft. Wechselwirkungen und Wir-Bewusstsein prägen sie ebenso wie die gemeinsame Erinnerung und Hierarchien; außerdem ist Gesellschaft unvermeidlich von Spannungen und Überforderungen beherrscht. Im Horizont dieser Fragen und Differenzierungen werden Entwürfe und Beschreibungen von Gesellschaft vorgestellt - angefangen von Platon bis hin zu Jürgen Habermas. [Buch bei Amazon]





Unsere 'Bestseller'

Bordt: Krisen CoverBordt: Krisen Cover

Prof. Michael Bordt SJ zu einer philosophischen Sicht auf Krisen. Die großen Krisen machen deutlich, dass Menschen vergessen haben, was im Leben eigentlich zählt. Prof. Michael Bordt SJ diskutiert anknüpfend an die Frage nach dem glücklichen Leben, zu welcher Lebenshaltung uns die Krisen herausfordern und welche Antworten tragfähig sind. [Buch bei Amazon] [Pressemitteilung] [Interview in Bayern 2]



Habermas Cover

Jürgen Habermas diskutiert mit Jesuiten. Am 22. Januar 2007 war Jürgen Habermas zu Gast an der Hochschule und diskutierte mit Norbert Brieskorn, Josef Schmidt, Michael Reder und Friedo Ricken über Fragen der Religion, Gesellschaft und Philosophie. Die FAZ und NZZ berichteten, Fotos wurden von Wolfram Huke aufgenommen. Die Diskussionsbeiträge sind bei Suhrkamp unter dem Titel "Ein Bewusstsein, von dem was fehlt" erschienen.

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