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Natur als Horizont sittlicher Praxis

Band 14 der Münchner philosophischen Studien

Bormann: Natur als Horizont sittlicher Praxis Franz Josef Bormann

Natur als Horizont sittlicher Praxis

Stuttgart 1999. 327 Seiten. Kart.
ISBN 978-3-17-015581-7

Der Rückgriff auf die Kategorien der Natur zur Begründung moralischer Weisungen gehört zu den Grundfiguren abendländischer Moralphilosophie. Wie aber kann es angesichts der Gefahren eines naturalistischen Fehlschlusses auf der einen und einer rationalistischen Aushöhlung des Naturbegriffs auf der anderen Seite gelingen auf diesem Wege zu einem rational begründeten Minimalbestand inhaltlicher moralischer Prinzipien zu gelangen? Thomas von Aquin (1224-1274) beantwortet diese Frage durch eine Analyse des natürlichen Wollens, die nicht nur den inneren Konvergenzpunkt seiner Glücks-, Handlungs- und Gesetzeslehre bildet. Vielmehr führen seine Überlegungen zu einem Verständnis des natürlichen Sittengesetzes, dem eine hohe Aktualität für die heutige ethische Diskussion zukommt.

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