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Sagen und Zeigen

Band 16 der Münchner philosophischen Studien

Watzka: Sagen und Zeigen Heinrich Watzka

Sagen und Zeigen

Stuttgart 2000. 184 Seiten. Kart.
ISBN 978-3-17-016160-3

Nach der »eingebürgerten« Auffassung bricht Wittgenstein um 1930/31 mit der Abbildauffassung der Sprache und setzt an die Stelle der »Bedeutung« der Zeichen den »Gebrauch«. Der späte Wittgenstein kennt jedoch auch den Begriff der »Bedeutung als Physiognomie«. Es ist keineswegs so, daß »Richtigkeit« und »Falschheit« im Sprachspiel in jedem Fall durch Regeln bestimmt werden. Es gibt auch Fälle, in denen was »richtig« ist, »gesehen« werden muß. Die im Tractatus eingeführte Unterscheidung von Sagen und Zeigen verliert also im Spätwerk nicht ihre Relevanz. Wittgenstein ist zeit seines Lebens der metaphysikkritische Metaphysiker geblieben, als den er sich im Tractatus eingeführt hatte.

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