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Naturbegriff und Moralbegründung

Band 3 der Münchner philosophischen Studien

Schröer: Praktische Vernunft bei Thomas v. Aquin Christian Schröer

Naturbegriff und Moralbegründung

Stuttgart 1988. 232 Seiten. Kart.
ISBN 978-3-17-010173-9

Christian Wolff (1679-1754) steht im Schnittpunkt wichtiger Traditionslinien: Sein Werk ist bestimmt durch den Rückbezug auf Leibniz und auf die scholastische Tradition und übte eine - bislang kaum erforschte - Wirkung auf Kant sowie auf die Neuscholastik aus. Die Verwendung des Naturbegriffs in der Moralbegründung ist spätestens seit Hume und Kant grundsätzlich in Frage gestellt und bis heute heftig umstritten (»Naturalismus-Diskussion«). Wolff gilt als ein klassischer Vertreter des Naturrechts, Kant als einer der bedeutendsten Kritiker; die Darstellung der Wolffschen Position und ihre Kritik durch Kant gewährt Aufschluß über wichtige Sachprobleme, die die Kontroverse um das Naturrecht bestimmen.

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