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Sie sind hier: Startseite Pressemeldungen Archiv 2007-2008 Runder Tisch Bayern: Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen

Runder Tisch Bayern: Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen

am 5.10.2007 in der Hochschule für Philosophie, München (13.30 – ca. 18.30 Uhr)

Veranstalter: Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. in Kooperation mit dem Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie, mit freundlicher Unterstützung von: DGB-Bildungswerk Bayern, Landeskomitee der Katholiken in Bayern, Mission-EineWelt – Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Ev.-Luth. Kirche in Bayern

Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ist immer stärker gefragt. Viele Unternehmen reagieren mit Hochglanzbroschüren oder intensiver Pressearbeit. Andere spenden öffentlichkeitswirksam für karitative Projekte. Doch immer wieder werden Fälle bekannt, in denen bekannte Unternehmen gegen elementare Rechte von Arbeitern oder Umweltstandards verstoßen. Nichtregierungsorganisationen klagen diese Unternehmen an, die Menschenrechte sowie die international anerkannten sozialen und ökologischen Normen einzuhalten.

Der „Runde Tisch Bayern – Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen“ diskutiert am kommenden Freitag in der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München mit Vertretern von Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Ministerien, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen über solche Begleiterscheinungen der Globalisierung und zeigt Beispiele guter Praxis auf. Mit dabei sind: Allianz, BASF, Bay. Wirtschaftsministerium, BDKJ-Bayern, Faber-Castell, Hypo-Vereinsbank sowie Claudia Roth, MdB, und Joachim Unterländer, MdL, ozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion.

Für Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher vom Institut für Gesellschaftspolitik in München hängt die Glaubwürdigkeit der viel und oft bemühten

Corporate Social Responsibility „ganz wesentlich davon ab, dass sich einzelne Unternehmen, ganze Branchen oder Unternehmensverbände im Ernstfall auch für eine gesetzlich verbindliche Verankerung grundlegender Sozial- und Umweltstandards einsetzen, falls sich freiwillige Selbstverpflichtungen nicht als wirksam erweisen sollten.“ Diese ordnungspolitische Mitverantwortung erwächst für Wallacher daraus, dass Unternehmen und ihre Verbände einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Prozess der Setzung und Änderung von Regeln auf nationaler wie internationaler Ebene nehmen.

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