Pressegespräch 15. 5.: Religion und die umstrittene Moderne
Religion und die umstrittene Moderne. Zum Verhältnis von Religionen und moderner Gesellschaft - Wissenschaftler diskutieren konfliktreiches Thema
München, 12. Mai 2009 (HfPh) Das ambivalente, häufig auch von Konflikten begleitete Verhältnis von Religionen und moderner Gesellschaft in einer globalisierten Welt steht im Zentrum eines wissenschaftlichen Symposions in München. In der Hochschule für Philosophie der Jesuiten werden am kommenden Freitag und Samstag, 15. und 16. Mai, international renommierte Wissenschaftler darüber diskutieren, wie Religion und moderne Gesellschaft sich ergänzen, korrigieren aber auch radikalisieren können.
Zum Thema des Symposions „Religion und die umstrittene Moderne“ werden unter anderem der weltweit anerkannte Religionssoziologe Professor Jose Casanova von der New School for Social Ressearch New York und der über Deutschland hinaus bekannte Soziologe und Philosoph Professor Hans Joas vom Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt referieren. Die Leitung hat Professor Johannes Wallacher vom Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie. Das Symposion ist eine der zentralen Veranstaltungen zum 450jährigen Jubiläum der Präsenz des Jesuitenordens in München.
Im Rahmen des Symposions stehen Prof. Casanova, Prof. Joas und Prof. Wallacher sowie der Religionsphilosoph Dr. Michael Reder, Dozent an der Hochschule, am
Freitag, 15. Mai um um 10.15 Uhr
in der Hochschule für Philosophie / Seminarraum 1 (Untergeschoss
gegenüber Eingang Aula), Kaulbachstr. 31
für ein Pressegespräch und kurze Interviews zur Verfügung.
Veranstaltet wird das Symposion vom Forschungs- und Studienprojekt „Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur“. Das von der Rottendorf-Stiftung finanzierte Projekt wird von der Hochschule getragen und setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit den Bedingungen einer neuen Weltkultur in einer globalisierten Welt auseinander. (wr)
