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In Lehre und Forschung gut aufgestellt

Hochschule für Philosophie präsentiert Statistik: Mit kurzer Studiendauer an der Spitze in Deutschland

 

München, 2. März 2010. (HfPh) „Die Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München kann selbstbewusst ihre Leistungen in Lehre und Forschung präsentieren und ist dadurch auch für kommende Herausforderungen gut aufgestellt.“, dies erklärte der Rektor der Hochschule, Professor Michael Bordt SJ. Zum Abschluss des Wintersemesters 2009/10 legte er am Montag, 3. März 2010, in München mit statistischen Angaben zur Zahl der Studierenden wie zur durchschnittlichen Studiendauer ein „sehr gutes Ergebnis” vor, das sich vor allem auch im Vergleich mit anderen philosophischen Fakultäten sehen lassen könne.

72 belegten als Erstsemester den Bachelor-Studiengang, die weitaus meisten an einer philosophischen Fakultät in Bayern. Im Vergleich dazu gab es im gleichen Studiengang für Philosophie an der Universität München 52, an der Universität Nürnberg/Erlangen 15 und an der Universität Würzburg 13 eingeschriebene Erstsemester. Den Magister-Studiengang belegten an der Hochschule 159, den Promotions-Studiengang 131 Studierende. Demnach besuchten die Hochschule im zurückliegenden Wintersemester 557 Studierende, 60 Prozent Männer, 40 Prozent Frauen. Mehr als 16 Prozent der Studierenden kamen aus einem anderen Land.

38 Studierende wählten ein berufsbegleitendes in der Regel zweisemestriges Zusatzstudium. Es bietet als Ergänzungsangebot zu einem Erststudium die Möglichkeit einer akademischen Weiterbildung in den Bereichen der Erwachsenenbildung, der Sozialphilosophie und Sozialwissenschaften und des Philosophierens mit Kindern. Ein Viertel aller Studierenden, die sich für einen Ausbildungsgang immatrikuliert haben, studieren parallel noch an ein weiteres Fach an einer der Münchner Universitäten. Es sind dies vor allem Theologen, Mediziner und Juristen. 11 Studierende gehören dem Jesuitenorden an. Unter den 134 Gasthörern waren 11 unter 30 Jahren, 55 älter als 60 Jahre.

Die durchschnittliche Studiendauer bis zum Magister beträgt an der Hochschule 9,3 Semester. Damit wird nach Angaben von Rektor Bordt an keiner anderen Fakultät in Deutschland der Magisterabschluss im Fach Philosophie so schnell erreicht wie an der Hochschule. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 12,1 Semestern. Ein Drittel der philosophischen Magisterabschlüsse im Freistaat werden an der Hochschule gemacht. Ein Sechstel aller Philosophiedoktoranden in Bayern werden an der Jesuitenhochschule promoviert. Das gute Ergebnis bei der Studiendauer sei aus der Sicht der Hochschule auf das stark strukturierte Grundstudium und auf eine intensive persönliche Betreuung der Studierenden gegründet, sagte Bordt. Mit 51 Professoren, Dozenten und Lehrbeauftragte, davon 26 Jesuiten, komme ein Lehrender auf 10 Studierende. Im Bundesdurchschnitt kämen auf einen Dozenten 60 Studierende. (wr)

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