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Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft

Fachtagung zu einem Tabuthema: Studierende aller Fachrichtungen in Jesuitenhochschule eingeladen

 

München, 29. April (HfPh) Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft ist das Thema einer von Studierenden der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München vorbereiteten Fachtagung. Für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit diesem „absoluten Tabuthema“ sei an den Münchner Universitäten, Hochschulen und den für die Ausbildung pflegerischer Berufe zuständigen Einrichtungen intensiv geworben worden, teilte Marina Lessig von der Studierendenvertretung der Jesuitenhochschule mit.

Zu dem interdisziplinären Kolloquium, das am Freitag 7. Mai in den Räumen der Hochschule für Philosophie (Kaulbachstraße 31 / von 9 bis 17 Uhr) stattfinden wird, seien bewusst Studierende aller Fachrichtungen eingeladen worden, da das Thema „ein breites Feld von Fachdisziplinen“ berühre. Im Zentrum dieser ersten von Studierenden der Hochschule ausgerichteten Fachtagung stehen die Problematik der viel diskutierten Patientenautonomie und damit zusammen hängende Entscheidungen am Lebensende. Inhaltlich wird die Tagung vom Bundesgesundheitsministerium mit einer Fotoausstellung unterstützt. Gezeigt werden dabei Bilder aus der Hospizarbeit.

In Vorträgen und Debatten werden philosophische, theologische, ärztliche wie auch juristische und pflegerische Gesichtspunkte des Themas behandelt. Daran beteiligen sich seitens der Hochschule deren Rektor Michael Bordt SJ und die Professoren Norbert Brieskorn SJ und der Arzt und Psychoanalytiker Eckhard Frick SJ, ferner die Ärzte Professor Walter Verbeek (Köln) und Dr. Lukas Kaelin vom Institut für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien sowie die als Pflegekraft tätige Krankenschwester Doris Dawidt, die an der Hochschule an einer Dissertation zum Thema Sterben arbeitet.

Ansprechpartnerin ist Marina Lessig. Nähere Informationen über Referenten und Tagesordnung finden Sie hier.

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