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40 Jahre Hochschule für Philosophie in München und Einführung von Johannes Wallacher als neuer Präsident

München, 11.10.2011 (HfPh) Im Wintersemester 2011/12 feiert die Hochschule für Philosophie der Jesuiten ihr 40-jähriges Bestehen in München. Zugleich übernimmt Johannes Wallacher das Amt des Präsidenten der Hochschule von Michael Bordt SJ. Aus diesem Anlass laden wir ein zu einer

PRESSEKONFERENZ
am Montag, 17. Oktober, 11 Uhr, im Hörsaal (Erdgeschoss)
der Hochschule in der Münchner Kaulbachstraße 31.

Wallacher, der in Ökonomie und Philosophie promoviert wurde, ist seit 2006 Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an der Hochschule. Mit Zustimmung durch die Kongregation für das katholische Bildungswesen in Rom wurde er durch den Generaloberen der Jesuiten, Adolfo Nicolás, zum 1. September ernannt. Der verheiratete Wirtschaftsethiker und Vater von drei Kindern ist der erste Präsident der Hochschule, der nicht dem Jesuitenorden angehört.

Wallacher wird bei der Pressekonferenz darlegen, wie er den Prozess der Öffnung der Hochschule in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft hinein fortführen wird, den Bordt in den vergangenen sechs Jahren eingeleitet hat. „Indem sich die Philosophie, so wie wir sie an der Hochschule verstehen, mit grundlegenden Fragen der Menschheit auseinandersetzt“, so Wallacher, „liefert sie einen wichtigen Beitrag, um die zunehmend komplexen Probleme der Gegenwart zu verstehen und Orientierung für Lösungsansätze zu geben“. Wallacher will die Lehre an der Hochschule weiter profilieren, Impulse für Forschungen setzen und neue Stiftungslehrstühle einwerben. Den Kernauftrag der Hochschule sieht er darin, „jungen Menschen eine akademisch anspruchsvolle Ausbildung in Philosophie zu ermöglichen und sie damit zu befähigen, Zukunft verantwortlich zu gestalten“.

Bordt, Professor für Philosophische Anthropologie, Ästhetik und Geschichte der Philosophie, hat in seiner Amtszeit die Hochschule konsequent zu weiten Gesellschaftskreisen, vor allem auch zu Multiplikatoren in Wirtschaft und Politik hin, geöffnet. Die beiden Wissenschaftler werden vor diesem Hintergrund in der Pressekonferenz gemeinsam das besondere Profil der Hochschule darstellen.

Dieses Profil wird durch das Programm des 40-jährigen Jubiläums besonders deutlich. Die 1925 in Pullach als Ausbildungszentrum für Jesuiten gegründet Hochschule zog zum Wintersemester 1971/72 nach München in die Kaulbachstraße. Seit dieser ersten Öffnung ist die Hochschule staatlich anerkannt und offen für alle Studierenden. Der Dialog der Philosophie mit der Gesellschaft, der seitdem eine wichtige Rolle spielt, steht im Fokus des Jubiläums, das unter dem Motto steht: „Denken durch Dialog – Philosophie im Austausch mit Wirtschaft, Politik und Kirche“. Mit hochrangigen Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Kirche wird in mehreren öffentlichen Veranstaltungen diskutiert, welche Beiträge die Philosophie zur Bewältigung der drängenden Fragen unserer Zeit liefern kann und muss. Zum Jubiläum werden u.a. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der BMW-Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer und die Philosophen Charles Taylor und Slavoj Žižek an die Hochschule kommen. (wr/mr)

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