Offenheit – Weg zu Quellen des Lebens
Semestereröffnung in der Hochschule für Philosophie - Rektor Bordt sieht bei Einschreibungen positive Entwicklung
München, 24. April 2009 (HfPh) Zu einer von Offenheit und Bejahung des eigenen Menschseins geprägten Glaubenshaltung hat der Rektor der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München, Professor Michael Bordt SJ, die Studierenden aufgerufen. Beim traditionellen Gottesdienst zur Eröffnung des Sommersemesters 2009 sagte er am Donnerstag den 24. April in der Kapelle des Berchmannskollegs der Jesuiten in München, der „Gang zu den Quellen des Lebens“ erschließe sich nicht in formelhaften Antworten.
Der Weg zu diesen Quellen führe nicht ausschließlich durch die Fröhlichkeiten und guten Dinge des Lebens, sondern auch „durch die Nacht, durch Krisen“, sogar bis dahin, den Glauben zu verlieren. Wichtig bleibe, den Glauben nicht als immer zu erbringende eigene Leistung zu sehen, sondern sich darauf zu verlassen, „dass Gott da ist“. In dieser Haltung könne sich der Mensch für die Quellen des Lebens öffnen.
An der mit Promotions- und Habilitationsrecht ausgestatteten Hochschule
studieren mehr als 500 Studentinnen und Studenten. Allein für das
Sommersemester 2009 haben sich bisher 75 Studierende neu
eingeschrieben, aus der Sicht des Rektors eine positive Entwicklung.
Die Hochschule gewährleistet in allen Disziplinen der Philosophie –
von der Logik über die Erkenntnislehre und Metaphysik bis hin zu
Naturphilosophie und Ethik – eine fundierte wissenschaftliche
Ausbildung. (wr)
