Linie Linie
Sitemap
 
Sie sind hier: Startseite Pressemeldungen Archiv Wege zu einer vernünftigen Klimapolitik: Das ‚Grüne Paradoxon’ im Disput

Wege zu einer vernünftigen Klimapolitik: Das ‚Grüne Paradoxon’ im Disput

Podiumsgespräch mit Hans-Werner Sinn und Ottmar Edenhofer am 16.3.09

Veranstalter: Institut für Gesellschaftspolitik und Forum der Jesuiten in München
Ort: Aula der Hochschule für Philosophie in München, Kaulbachstr. 31a
Zeit: Montag, 16.3.09, von 19.30 Uhr bis 21 Uhr

München, 24. Februar 2009 (HfPh)   Hans-Werner Sinn, Professor für Volkswirtschaftslehre an der LMU und Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München, gilt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als einer der renommiertesten Vertreter seines Fachs. Der Autor von zahlreichen Fachbüchern und hunderten von Fachartikeln ist auch in der Medienöffentlichkeit präsent, vor allem aufgrund seiner oft scharfen Kritik an der Politik. Jüngstes Beispiel dafür ist sein vor einigen Monaten veröffentlichtes Buch „Das grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik“, in dem er alles, was „grüner“ Politik heilig ist – Förderung der erneuerbaren Energien, Ausstieg aus der Kernenergie, Förderung der Energieeffizienz oder die Öko-Steuer – heftig kritisiert. Gleichzeitig warnt er auch vor den Gefahren eines blinden Aktionismus der deutschen und europäischen Klimapolitik.

Diese Thesen von Hans-Werner Sinn zur Klimapolitik bilden den Ausgangspunkt für ein Podiumsgespräch,  in dem Sinn gemeinsam mit Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, dem Chefökonomen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Co-Chair des Weltklimarates (IPCC), Grundlinien einer vernünftigen Klimapolitik erörtern wird. Dieses Podiumsgespräch wird vom Institut für Gesellschaftspolitik (IGP) zusammen mit dem Forum der Jesuiten in München veranstaltet. Dr. Martin Maier SJ, Chefredakteur der Zeitschrift Stimmen der Zeit, wird in das Gespräch einführen, die Moderation des Podiumsgesprächs liegt bei Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher vom IGP.

Im Vorfeld der wichtigen Klima-Konferenz von Kopenhagen in diesem Jahr ist dies der erste öffentliche Disput zwischen Hans-Werner Sinn und dem international renommierten Klimaökonomen Ottmar Edenhofer, der u.a. auch Berater des Deutschen Außenministers Steinmeier in klimapolitischen Fragen ist. Das Podiumsgespräch findet im Rahmen des Projekts zu „Klimawandel und Gerechtigkeit“ (http://www.klima-und-gerechtigkeit.de) statt, an dem das IGP derzeit zusammen mit dem PIK im Auftrag des Bischöflichen Hilfswerks Misereor und der Münchener Rück Stiftung „Vom Wissen zum Handeln“ arbeitet. Ziel dieses Projekts ist es, Rahmenbedingungen einer integrierten Klima- und Entwicklungspolitik zu markieren,  welche die Lasten der notwendigen globalen Emissionsminderungen und regionalen Anpassungsmaßnahmen gerecht auf die internationale Staatengemeinschaft aufteilt. (mr)

Artikelaktionen